Antiquariat F. Neidhardt
» seit 1953 «

Seltene und illustrierte Bücher
des 15. bis 20. Jahrhunderts.
Schöne und ungewöhnliche
Objekte des Antiquariats.

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Detailansicht


Phenakistiskop - Phantascop - Lebensrad - "Optische Zauberscheiben"

Anonym Phenakistiskop – Phantascop – Lebensrad – „Optische Zauberscheiben“.
Anonym Phenakistiskop – Phantascop – Lebensrad – „Optische Zauberscheiben“.
Anonym Phenakistiskop – Phantascop – Lebensrad – „Optische Zauberscheiben“.
Anonym Phenakistiskop – Phantascop – Lebensrad – „Optische Zauberscheiben“.
Anonym Phenakistiskop – Phantascop – Lebensrad – „Optische Zauberscheiben“.
Anonym Phenakistiskop – Phantascop – Lebensrad – „Optische Zauberscheiben“.
Anonym Phenakistiskop – Phantascop – Lebensrad – „Optische Zauberscheiben“.
Anonym Phenakistiskop – Phantascop – Lebensrad – „Optische Zauberscheiben“.

Anonym

Phenakistiskop – Phantascop – Lebensrad – „Optische Zauberscheiben“.

€ 1.900.–


Deutschland, ohne Verlag, um 1835-40.
Komplettes Phenakistiskop-Spiel. 6 beidseitig lithographierte und kolorierte Motivscheiben, 1 Scheibe mit Sehschlitzen sowie ein Halter aus Messing mit Holzgriff (dieser inkomplett und nicht funktionsfähig). Durchmesser der Motivscheiben ca. 18,4 cm, die zusätzliche Scheibe ca. 21,8 cm. In Original-Schachtel mit lithographiertem Deckeltitel und Spielanleitung in Versen..

Frühes Fantaskop-Spiel, komplett in der runden Original-Schachtel und mit dem Original-Halter aus Holz und Messing. Diesem fehlt ein kleiner Metallstift zur Befestigung der Scheiben, ein faksimilierter Halter mit etwas anderer Konstruktion liegt bei.– Das Lebensrad gehört zu den ersten optischen Spielzeugen, die bewegte Bilder erzeugten und ist damit einer der frühesten Vorläufer des Films. Auf Beobachtungen des berühmten englischen Physikers Michael Faraday gründend, entwickelten der Belgier Joseph Antoine Plateau (1801-1883) und der Wiener Simon Stampfer (1792-1864) um 1833 vollkommen unabhängig voneinander erste „Täuschungsseher“. Das Prinzip beruht auf dem sogenannten Stroboskop-Effekt, der wissenschaftlich korrekt erstmals 1834 von dem englischen Mathematiker William George Horner beschrieben wurde. Durch eine sich drehende Scheibe mit Sichtschlitzen fällt der Blick, über einen Spiegel, auf die Folge der Bewegungen. Dabei entsteht ein flüssiger Bewegungsablauf. Stampfer entwickelte ein Modell mit zwei sich gegensätzlich drehenden Scheiben, welches eine Betrachtung über den Spiegel überflüssig machte. Noch im selben Jahr, 1833, wurden die Erfindungen zuerst bei Ackermann in London und bei Trentsensky in Wien veröffentlicht und kommerzialisiert. Sehr rasch folgte eine Serie bei Soffe in London und weitere bei Fore und bei Giroux in Paris. Die Folge von Giroux unterscheidet sich von den Vorgängern dadurch, dass sich die Sehschlitze nicht auf der Scheibe mit dem Motiv befinden, sondern eine zusätzliche Scheibe mit Schlitzen ebenfalls am Halter befestigt wird. Die hier vorliegenden Motive eines unbekannten Verlags in Deutschland entstammen der Folge bei Giroux.– Einzelne Scheiben zu Fantaskop-Spielen sind hin und wieder am Markt zu finden; komplette, frühe Spiele, zumal mit dem originalen Halter und der Schachtel sind außerordentlich selten.– Scheiben und Schachtel mit Gebrauchsspuren, insgesamt von guter Erhaltung und ohne größere Defekte.– Füsslin, Optisches Spielzeug, S. 18 ff. Katalog Slg. Werner Nekes, S. 334 Abbildung und S. 340 ff.


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